
Die Limousine
Mit der Limousine begann die Ära Goggomobil und der Automobilbau der Fa. Glas. Auf den nun folgenden Bildern
sehen Sie, dass es eine durchdachte Konstruktion war/ist. Das Goggomobil ist kein behelfsmässiges Fortbewegungsmittel. Einfach die Umsetzung eines vollwertigen Fahrzeuges
für den kleinen Geldbeutel. Die Grundlage von Hans Glas war klar definiert. Das Mobil durfte nicht teurer werden als ein Motorrad mit Beiwagen, plus wetterfester Kleidung
für Fahrer, Sozia und Kind. Aber was mache ich hier viel Worte...
Zu seiner Beliebtheit trug, neben der Handlichkeit des so leicht und mühelos zu bedienenden Goggomobils, nicht zuletzt auch die
ausgezeichnete Ausstattung bei, die in dieser Größen- und Preisklasse ihresgleichen sucht.
Kennzeichnend für diesen überdurchschnittlichen Fahrkomfort sind die voll versenkbaren Kurbelfenster an den breiten und massiv ausgeführten seitlichen Türen. Sie sind leichert
zu bewegen als Schiebefenster und ermöglichen darüber hinaus auch eine weit bessere Belüftung des Innenraumes. Die Wagenheizung mit den Defrosterdüsen für die
Windschutzscheibe wird durch einen regulierbaren, kräftigen Strom heißer Luft uber Gebläse und Wärmetauscher versorgt. Sie gewährleistet tauch im strengen Winter wohlige
Wärme.
Auch die leicht verstellbaren Vordersitze mit der bewährten Gummifederung und Schaumstoffauflage dienen der gesteigerten Fahrbequemlichkeit und ermöglichen weitgehend
ermüdungsfreie Fahrt, selbst auf langen Strecken.Eine zusätzliche Fahrerleichterung bieten die verstellbaren Rückenlehnen, die außerdem noch mit wenigen Handgriffen und
ohne jedes Werkzeug zu bequemen Liegesitzen umgeklappt werden können. Diese Annehmlichkeit findet auch bei den zahlreichen Freunden des Camping viel Anklang. Die hintere Sitzbank
bietet zwei Erwachsenen Platz.
Schöne Farbzusammenstellungen - gegen einen kleinen Aufpreis auch zweifarbig - bieten allen Temperamenten und Geschmacksrichtungen die erwünschte Wirkung.
Die ebenso wie praktische Innenausstattung ergänzt die harmonische Farbkombination der Goggomobil-Limousine ebenso wirkungsvoll wie das Formschöne Zweispreichenlenkrad.
Dagegen bietet die innen gepolsterte obere Kante des Windschutzscheibenrahmes erhöhte Sicherheit für die Wageninsassen. Ebenso die abgerundete und eingefassten
Kanten des großen Rückblickspiegels. Die Kontroll-Leuchten für Ladestrom, Fernlicht und Blinker wurden, übersichtlich im günstigen Blickwinkel liegend, mit im Tachometer untergebracht.
Das Werkzeug befindet sich griffbereit im Innenraum über dem rechten Vorderkotflügel.
Die freitragende Karosserie ist mit der aus profilierten Stahlblechen geformten Bodenpartie zu einem stoß- und verwindungssteifen Körper verschraubt. Im Heck trägt sie den
kräftigen Zweizylinder-Motor, dessen Leistung und Wirtschaftlichkeit den guten Ruf des Goggomobils mitbegründen. Drei Ausführungen stehen zur Wahl: 250ccm mit 13,6 Ps, 300ccm mit 15Ps und 400ccm mit 20Ps.
In schall- und schwingungsgedämpften Gummipolstern gelagert und mit Wechsel- und Ausgleichsgetriebe in einem einzigen Block vereingt, überträgt der Motor seine Kraft über die im
Ölbad laufende Zweischeibenkupplung auf das leicht und exakt schaltbare Vierganggetriebe, das auf Wunsch auch als elektromagnetisches Vorwählgetriebe geliefert wird.
Die durch Gelenkwellen angetriebenen Hinterräder werden über Zugstangen und doppelt wirkende hydraulische Teleskop-Stoßdämpfer einzeln aufgehängt und gefedert.
Auch die vordere Schwingachse mit den einzeln gefederten Rädern besitzt Schraubenfedern und hydraulische Teleskopstoßdämpfer. Die Schwingen selbst sind in Gummi gelagert.






















